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Damit Heimatgeschichte lebendig bleibt - Ausstellung „100 Jahre Michael Bayer“ 

                                

Damit Heimatgeschichte lebendig bleibt - Ausstellung „100. Geburtstag Michael Bayer“

Die Ausstellung zeigt in einer Zeitreise den Lebensweg und einzelne Stationen des Wirkens von Michael Bayer. Viele interessante Bilder und vielfältiges Anschauungsmaterial beleuchten eindrucksvoll die Entwicklung des Dorfes Hofweier, die Zeit nach 1946 unter der französischen Militärverwaltung und die rasante Veränderung des Dorfbildes vom einfachen Bauerndorf zur modernen Wohngemeinde. Dazu gehört selbstverständlich auch die Bildung der Gemeinde Hohberg im Jahre 1972 mit ihrer einzigartigen, fortschrittlichen Verwaltungsstruktur.

Das Museumsteam hat mit großem Engagement die ansprechende und aussagekräftige Plakatpräsentation komplett in die neu sortierte harmonische Museumsgestaltung integriert, als wichtiger Baustein für die Geschichte unserer Heimat - damit Heimatgeschichte lebendig bleibt. Bis Weihnachten kann die Ausstellung nach telefonischer Terminvereinbarung im Heimatmuseum besucht werden. Gehen Sie mit uns gemeinsam durch die Ausstellung und bringen Sie Ihre Fragen, Erinnerungen und Anregungen mit. Lucien Mutzig Tel.:07808/99259 oder per mail: post@historischer-verein-hohberg.de

 

Erinnerung zum Ende des Zweiten Weltkriegs -
Ausstellung geplant 

Das Hohberger Heimatmuseum sucht Zeitgeschichtliche Dokumente und historische Gegenstände: Am 8. Mai 2020 jährt sich das Ende des 2. Weltkrieges zum 75. Mal. Die geplante Ausstellung im Hohberger Heimatmuseum möchte vor allem an Einzelschicksalen die Schrecken des Krieges deutlich machen.

Oft hört man die Aussage, es sei endlich an der Zeit, einen Schlussstrich unter die schrecklichen Geschehen des Nationalsozialismus zu ziehen und die Vergangenheit endlich ruhen zu lassen. Die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus ist für uns eine bleibende Verpflichtung. Auch wenn Erinnerung anstrengend ist, nur wer sich erinnert, kann verantwortungsvoll mit der Geschichte umgehen - damit sich diese Verbrechen nie wiederholen.

Für unsere Sammlung „Erinnerung Zweiter Weltkrieg“ freuen wir uns über Zeitgeschichtliche Dokumente und historische Gegenstände - auch gerne leihweise! Für Rückfragen und Anregungen melden Sie sich bei Lucien Mutzig Tel.:07808/99259 oder per mail: post@historischer-verein-hohberg.de

 

Mitmachaktion an der Römersiedlung Niederschopfheim

Für dieses Jahr sind die regelmäßigen Treffen abgeschlossen. Im Neuen Jahr werden wir wieder über weitere Termine informieren!

 

Für Rückfragen melden Sie sich bei

Hans-Jürgen Gebhardt, Tel. 07808/3847;

Lucien Mutzig Tel.:07808/99259

oder per mail: post@historischer-verein-hohberg.de

 

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Für Rückfragen kann man sich an Hans-Jürgen Gebhardt, Tel. 07808/3847 oder per mail:post@historischer-verein-hohberg.de wenden.

Die Römersiedlung lädt auch unterm Jahr zu einer Besichtigung ein. Sie ist ab der Hubermühle ausgeschildert und gut mit Rad oder Auto zu erreichen. Auch für Schulklassen lohnt sich der Besuch!

lesen Sie hier auch den Bericht zur Eröffnuung des Oberrhein-Römerradweg im  Offenburger Tageblatt

Bericht in der Badischen Zeitung über die Arbeiten an der Römersiedlung

Bericht zur Jahreshauptversammlung aus der Badischen Zeitung

Das Jahrbuch 2019 „Die Ortenau“ ist eingetroffen und kann von den Mitgliedern des Historischen Vereins ab sofort kostenlos abgeholt werden. Gerne können Sie dies auch mit einer Stippvisite im Hohberger Heimatmuseum, Bahnhofstraße 7 verbinden. Es hat sich vieles verändert. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Geöffnet ist immer Dienstags in der Zeit von 14:30 Uhr - 17:30 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung Tel.: 07808- 99259.

Bei Fragen wenden Sie sich an:
Lucien Mutzig: Tel.: 0780-99259
Bernd Rottenecker: Tel.: 07808-3559

 

Vortrag zum Thema „Glocken“

„Glocken haben mich mein ganzes Leben lang begleitet. Ihr Geläut kündet zu allen Zeiten von leidvollen und freudigen Ereignissen, bei Tag und in der Nacht, im Krieg und im Frieden. Mit diesen Worten leitete Pfarrer Christian Fünfgeld seine von Bildern untermalte Reise durch die Welt der Glocken im Bürgerhaus in Hofweier ein.

Die etwa 60-minütige Präsentation „Glocken“, den der Kirchenexperte Fünfgeld selbst erstellt und kommentierte hat und die er auch während der Vorführung immer wieder spontan ergänzte. So zog er die interessierten Besucher immer wieder in seinen Bann und nahm sie mit auf eine Reise durch die Welt dieser imposanten Klangkörper.

Fünfgeld zeigte die enorme Glockenvielfalt auf: so beispielsweise die Kirchen-, Friedens-, Schiffs-, und Feuerglocken und wartete mit zahlreichen interessanten Fakten und Anekdoten auf. Die Chinesen gelten als die Erfinder der ersten Glocken. Aber erst im 5. Jahrhundert n. Chr. führten Wandermönche die Glocke als christliches Attribut ein. Später wurden sie in den christlichen Orden als Ruf-Instrument zum gemeinsamen Gebet verwendet.

Eine Glocke besteht beispielsweise zu 78 Prozent aus Kupfer und zu 21 Prozent aus Zinn. Das restliche eine Prozent sind Spurenelemente, berichtete Fünfgeld. Auch haben die Glockenstube und die Schallöffnungen der Glockenstube für das ein gutes Geläut große Bedeutung: den zunächst müssen sich die Glockentöne der Glocken mischen, bevor sie aus der Glockenstube austreten.

Die größte freischwingende Kirchenglocke Deutschlands ist die Petersglocke im Kölner Dom, die die Kölner liebevoll „dicker Pitter“ nennen. Natürlich vergaß Fünfgeld nicht die Glocken des Freiburger Münsters, insbesondere die »Hosanna Glocke«, deren Geläut im Film auch zu hören war. Gegossen im Jahr 1258, hat sie seit mehr als 750 Jahren ihren Platz im Münsterturm: die Hosanna-Glocke. Ihren Ton kennt in Freiburg jeder, der genau hinhört. Sie klingt, melancholisch, aber laut und klar. Unbeschadet überstand sie beide Weltkriege und insbesondere auch den Luftangriff auf Freiburg am 27. November 1944. Mit einem eindrücklichen Zeitzeugenbericht aus jener Nacht des Feuersturms auf die Freiburger Innenstadt vervollständigte Fünfgelds Bericht durch die Welt der Glocken. Ich bin bis heute fasziniert von der der Stimme Gottes so Fünfgeld zum Abschluss:

„Glocken sind ein Symbol für die Stimme Gottes in der Welt und daraus erwächst Hochachtung, ein Gefühl des Dankes und der Freude, die ich hiermit weitergeben möchte. Mögen die Glocken auch den kommenden Generationen eine Mahnung sein, den Frieden zu bewahren. “ Mit einem besonderen Schmankerl zum guten Gelingen des Abends trug Anton Franz mit seiner Geschichte vom „Glocke lidde“ bei und so konnte ein zufriedener Vorsitzender mit einem herzlichen Dank an Alle den Abend beschließen.
 

40. Internationaler Museumstag im Mai 2017 „Spurensuche - Mut zur Verantwortung!“

Das Motto „Spurensuche - Mut zur Verantwortung!“ zum 40. Internationalen Museumstag 2017 bietet eine breite Palette an Anknüpfungsmöglichkeiten,

der Geschichte auf den Grund zu gehen und für viele Besucher zugänglich zu machen.

Mit gleich drei gelungenen Veranstaltungen hat sich der Historische Verein im Monat Mai mit dem Thema beschäftigt. 

 

Vortrag von Dr. Karl Hansert zu Thema:
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„Unter Kreuz und Hakenkreuz: ein Dorfpfarrer widersteht den Nazis“.

In hervorragender Weise ist es Karl Hansert gelungen, scheinbar Vergessenes an den Tag zu bringen und dabei auch Schattenseiten unserer Zeitgeschichte nicht auszusparen. Unrecht, Gewalt, Verfolgung und Flucht sind schwierige Bestandteile sowohl unserer Vergangenheit wie auch unserer Gegenwart.

So berichtete Hansert, wie die Nazis im Dorf und auf der „Gestapo-Leitstelle“ in Offenburg den jungen Dorfpfarrer schikanierten.

Als Soldat im 1. Weltkrieg verwundet und ausgezeichnet, leistete er schon früh und ganz besonders nach Stalingrad gegen die „Machtergreifung“ und „Gleichschaltung“ Widerstand. Er benannte in der Kirche die „unsinnig vielen Gefallenen“, was ihm Hausdurchsuchung, Verhöre, Haft in Offenburg und Androhung von KZ einbrachte. Dabei war die Schließung der Dorfkirche über fast drei Monate nur ein Höhepunkt der Gestapo-Rachemaßnahmen.

Tag der offenen Tür im und um das Hohberger Heimatmuseum herum

Beim Tag der offenen Tür konnte das Hohberger Heimatmuseum erneut Zeugnis geben und unter Beweis stellen, dass es voller Spuren unserer Vergangenheit ist. Die Sammlung, Erforschung und Bewahrung von Objekten und Daten aus unserer bäuerlichen Vergangenheit und unseres geschichtlichen und kulturellen Erbes hat auch in diesem Jahr wieder viele alte und junge Besucher angezogen.

Die Präsentation und Auseinandersetzung mit den gesammelten Objekten macht das Museum so zu einem Ort, in dem Geschichte und Geschichten und Hintergründe hautnah und zum Anfassen vermittelt werden können und somit immer wieder zur Auseinandersetzung ermutigen.

Dabei bleibt noch besonders zu erwähnen, dass neben den Objekten der Freunde alter Landtechnik auch Hubert Bühler im Keller unter der Resch seine geheimnisvolle und interessante Ritterausstellung zeigte. Das eröffnet gute Chancen für das Museumspublikum von morgen eine eigene Spurensuche in die Geschichte zu organisieren.

Exkursion nach Straßburg

 

Anlässlich des 500. Jahrestags der Reformation führt der Rundgang durch die Altstadt Straßburg an wichtige Orte des Geschehens und auf Spuren berühmter deutscher und französischer Protestanten.

Dazu gehörten das protestantische Gymnasium und das protestantische Stift, die einstigen Wohnungen der Theologen Herder, Reuss und Schweitzer sowie die protestantische Kirchen: St-Nicolas, St-Thomas, die Bouclier-Kirche, der Temple Neuf und natürlich die Kirche St-Pierre-le-Jeune. Auch einige Vertreter jener Zeit wurden vorgestellt: die Humanisten Erasmus und Thomas Murner, die Schriftsteller Sebastian Brant und Johann Fischart, die Reformatoren Martin Bucer und Wolfgang Capito, die "Abweichler" Jean Calvin und Michael Sattler, sowie jener Handwerker, dem sie die Überlieferung ihrer Schriften verdanken: Johannes Gutenberg.

Für das große Interesse und die aktive Beteiligung an der Spurensuche des Historischen Vereins bedanken wir uns sehr herzlich

Historischer Verein Hohberg


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Wir wollen eine Brücke zwischen den Generationen schlagen und den Austausch zwischen Jung und Alt lebendig halten. In eindrucksvoller Weise hat dies bereits unser Beitrag: „Das gute alte Handwerk“ beim Hohberger Seniorentag in Diersburg gezeigt. So können wir auf immer wieder neue Art das kulturelle Erbe weitergeben. Genau so will der Historische Verein auch in diesem Jahr seine Schätze im Museum zeigen und in den Vordergrund stellen.

Herzlichen Dank für das große Interesse am Hohberger Heimatmuseum!

Im Namen aller Akteure bedanken wir uns bei den vielen großen und kleinen Besuchern zum internationalen Museumstag für das große Interesse im und rund um das Hohberger Heimatmuseum in der Bahnhofstraße. Unser breit gefächertes Angebot hat viele Besucher begeistert. Zum ersten Mal mit im Boot waren auch die „Freunde alter Landtechnik“ eine gelungene Kooperation, die Zukunft hat. Mit einer Oldtimerschau der örtlichen Oldtimerfreunden auf dem Gelände des Gasthauses Resch und eben unseren Nachbarn des Museums in der Bahnhofstraße, die "Freunde alter Landtechnik"wurde der Tag auch auf dem Aussengelände und der Umgebung bereicht. Neben alten Traktoren wurden auch alte landwirtschaftliche Geräte vorgeführt.

Die Neugestaltung des Museums und das liebevolle Ambiente sind vorzeigenswert. Die Arbeit hat sich gelohnt! Ein großes Dankeschön geht an alle, die diesen gelungenen Tag durch viel Engagement ermöglicht haben.

 

Sensenkurs belebt altes Handwerk –mähen wie früher mit der Sense

Mähen mit der Sense, eine altbewährte schonende Technik, dafür hat der Historische Verein Hohberg zusammen mit der BUND-Ortsgruppe geworben.

Im gut besuchten Sensenkurs hat Anton Gengenbacher den Interessierten gezeigt, wie’s geht. Noch für Ihn und Seine Frau war es früher tägliche Arbeit, im Frühjahr und Sommer die sogenannten „Allmend“-Wiesen von Hand zu mähen, was heute große Traktoren mit Ihren Mähwerken erledigen.

Zu Beginn lernten die Kursteilnehmer, wie die Sense für den Einsatz in der Wiese vorbereitet wird. Denn was ist schon eine Sense ohne eine scharfe Schneide. Doch ist hier das Schärfen mit einem Wetzstein alleine nicht ausreichend. Erst ein Dengelstock und Dengelhammer machen aus der Schneide eine scharfe Klinge.

Neben einem selbst gebauten Dengelstock von Anton Gengenbacher wurden auch Dengelmaschine und Schärfgerät aus dem Heimatmuseum vorgestellt. DSCN6400.JPG
Anton Gengenbacher erklärt das "Dengeln" der Sense


Gut vorbereitet konnten die Männer und Frauen ihre zuvor gehörten theoretischen Erkenntnisse in die Tat umsetzen. Das dabei die Technik und nicht Kraft entscheidend sind wurde beim einen mehr, beim anderen weniger umgesetzt. Mit einer Drehbewegung des Oberkörpers ausgeholt und mit leichtem Schwung streicht das Sensenblatt knapp über dem Boden. So geht es mit kleinen Schritten Stück für Stück voran, und zügig kommt das Gras in einer Linie zu Fall.


Einige der Kursteilnehmer planen nun, Ihre Grünflächen ganz oder teilweise mit der Sense zu mähen. Somit können Sie in ihrem Garten einen Beitrag für blühende Wiesen leisten und brauchen sich keine teuren Maschinen anschaffen oder ausleihen.

 

Hohberger Heimatmuseum

Öffnungszeiten: dienstags zwischen 14:30 Uhr und 17:00 Uhr

Auch im Hohberger Heimatmuseum tut sich viel. Vieles wurde neu gruppiert – anderes wird neu präsentiert. Das Museumsteam ist dienstags zwischen 14:30 Uhr und 17:00 Uhr anwesend – Besucher sind immer herzlich willkommen. 

Wir laden herzlich zu allen Veranstaltungen ein und freuen uns über das Interesse an der Arbeit des Historischen Vereins.

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Sie erhalten hier Informationen zur Geschichte von Hohberg

Wir würden uns auch freuen Sie als Gast in unserem Heimatmuseum Hohberg begrüßen zu dürfen

Hohberger Heimatmuseum, Bahnhofstraße 7, Hohberg-Niederschopfheim, Lucien Mutzig Tel. 07808- 99259