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Herzlich Willkommen beim

Historischen Verein Hohberg e.V. 1981

 

 

Tag der jüdischen Kultur am Sonntag 2. September 2018 Diersburg

Spuren jüdischen Lebens in Diersburg“

Seit 1999 findet in 30 Staaten Europas am ersten Sonntag im September der Tag der jüdischen Kultur statt. Im Jahre 2018 wird dies am Sonntag, den 2. September sein. Dieser Tag dient dazu, das europäische Judentum, seine Geschichte, Traditionen und Bräuche in Vergangenheit und Gegenwart besser kennen zu lernen. Dazu werden auf lokaler und regionaler Ebene u.a. Führungen zu Stätten jüdischer Kultur, Konzerte, Ausstellungen und Vorträge organisiert.

Auch in Diersburg existierte seit 1738 eine jüdische Gemeinde, die bis zu 25% der Dorfbevölkerung stellte. Am 22. 10. 1940 wurde diese jüdische Gemeinde – wie 135 weitere in ganz Baden – durch Deportation ihrer verbliebenen Mit-glieder ins südfranzösische Lager Gurs ausgelöscht.

Die Führung umfasst auch den jüdischen Friedhof, deshalb werden Männer gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen.

Führung: Bernd Rottenecker Beginn:  14:00 Uhr  Treffpunkt: Rathaus Diersburg

 

Mitmachaktion an der Römersiedlung Niederschopfheim 

Mit der Römischen Strassenstation in Niederschopfheim hat die Gemeinde Hohberg ein bedeutendes Kulturdenkmal sowie ein lohnendes Ausflugsziel.

Der Historische Verein Hohberg und der  Heimatverein Hohberg möchten sich wieder verstärkt dieser Stätte widmen. Dazu haben wir in den letzten Wochen als erste Maßnahmen Mauern und Fundamente von Moos und Gräsern befreit.

Für diese Arbeiten ist nun nur noch folgender Termin angesetzt:

 Mittwoch, den 29. August um 18.00 Uhr!

Für Rückfragen kann man sich an Hans-Jürgen Gebhardt, Tel. 07808/3847 oder per mail:post@historischer-verein-hohberg.de wenden.

Am Sonntag den 09. Septmember lädt der Historische Verein dann ein zur Besichtigung der Anlage aus Anlass
"Tag des offenen Denkmal" von 14 bis 17 Uhr !

 

 

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Tag des offenen Denkmals am Sonntag,

9. September 2018 Römersiedlung

Ausflug in die Römerzeit“

 

Hat Ihnen schon einmal jemand gezeigt, dass man bei Ausgrabungen von 1978 bis 1981 bei Niederschopfheim die Reste einer großen Straßen- und Raststation für römische Reisende gefunden hat, die um etwa 50 nach Christus, an der römischen Fernstraße von Basel nach Mainz gebaut wurde. Vielleicht würden Sie auch gerne auf einem Grabungsfeld miterleben, wie man an alten Mauerresten etwas über die Nutzung der Gebäude alles ablesen kann?

 

Wussten sie, dass ein 40 x 45 m großes Steingebäudes mit Innenhof, um den sich Wohn- und Gasträume gruppierten, die sogar mit Wandmalerei und Fußbodenmosaik ausgestattet waren sowie Baderäume, Vorratskeller, Stallungen für Zugtiere und eine Schmiede als Reparaturwerkstatt für Reisewagen ausgegraben wurde? Oder möchten Sie einfach nur erfahren, was engagierte Bürger zur Rettung der alten Mauerreste alles auf die Beine stellen?

 

Der Historische Verein Hohberg und der Heimatverein Hohberg laden herzlich ein zu einem Streifzug in die Vergangenheit. Machen Sie mit uns einen Ausflug in die Römerzeit. In der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr bieten den Besuchern in der alten Römersiedlung „Geschichte zum Anfassen“. Es gibt auch eine kleine Erfrischung Die Römersiedlung befindet sich unterhalb der Hubermühle nahe der Autobahn bei Niederschopfheim.

 

       
 

Besichtigung:

Hans-Jürgen Gebhardt,

Lucien Mutzig

 

Zeit:

14:00 – 17:00 Uhr

 

Treffpunkt:

Römersiedlung, Niederschopfheim nahe der Autobahn

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 lesen Sie hier auch den Bericht zur Eröffnuung des Oberrhein-Römerradweg im  Offenburger Tageblatt

Bericht in der Badischen Zeitung über die Arbeiten an der Römersiedlung

 

Bericht zur Jahreshauptversammlung aus der Badischen Zeitung

 

Das Jahrbuch 2017 „Die Ortenau“ ist eingetroffen und kann von den Mitgliedern des Historischen Vereins ab sofort kostenlos abgeholt werden. Gerne können Sie dies auch mit einer Stippvisite im Hohberger Heimatmuseum, Bahnhofstraße 7 verbinden. Es hat sich vieles verändert. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Geöffnet ist immer Dienstags in der Zeit von 14:30 Uhr - 17:30 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung Tel.: 07808- 99259.

Bei Fragen wenden Sie sich an:
Lucien Mutzig: Tel.: 0780-99259
Bernd Rottenecker: Tel.: 07808-3559

 

Vortrag zum Thema „Glocken“

„Glocken haben mich mein ganzes Leben lang begleitet. Ihr Geläut kündet zu allen Zeiten von leidvollen und freudigen Ereignissen, bei Tag und in der Nacht, im Krieg und im Frieden. Mit diesen Worten leitete Pfarrer Christian Fünfgeld seine von Bildern untermalte Reise durch die Welt der Glocken im Bürgerhaus in Hofweier ein.

Die etwa 60-minütige Präsentation „Glocken“, den der Kirchenexperte Fünfgeld selbst erstellt und kommentierte hat und die er auch während der Vorführung immer wieder spontan ergänzte. So zog er die interessierten Besucher immer wieder in seinen Bann und nahm sie mit auf eine Reise durch die Welt dieser imposanten Klangkörper.

Fünfgeld zeigte die enorme Glockenvielfalt auf: so beispielsweise die Kirchen-, Friedens-, Schiffs-, und Feuerglocken und wartete mit zahlreichen interessanten Fakten und Anekdoten auf. Die Chinesen gelten als die Erfinder der ersten Glocken. Aber erst im 5. Jahrhundert n. Chr. führten Wandermönche die Glocke als christliches Attribut ein. Später wurden sie in den christlichen Orden als Ruf-Instrument zum gemeinsamen Gebet verwendet.

Eine Glocke besteht beispielsweise zu 78 Prozent aus Kupfer und zu 21 Prozent aus Zinn. Das restliche eine Prozent sind Spurenelemente, berichtete Fünfgeld. Auch haben die Glockenstube und die Schallöffnungen der Glockenstube für das ein gutes Geläut große Bedeutung: den zunächst müssen sich die Glockentöne der Glocken mischen, bevor sie aus der Glockenstube austreten.

Die größte freischwingende Kirchenglocke Deutschlands ist die Petersglocke im Kölner Dom, die die Kölner liebevoll „dicker Pitter“ nennen. Natürlich vergaß Fünfgeld nicht die Glocken des Freiburger Münsters, insbesondere die »Hosanna Glocke«, deren Geläut im Film auch zu hören war. Gegossen im Jahr 1258, hat sie seit mehr als 750 Jahren ihren Platz im Münsterturm: die Hosanna-Glocke. Ihren Ton kennt in Freiburg jeder, der genau hinhört. Sie klingt, melancholisch, aber laut und klar. Unbeschadet überstand sie beide Weltkriege und insbesondere auch den Luftangriff auf Freiburg am 27. November 1944. Mit einem eindrücklichen Zeitzeugenbericht aus jener Nacht des Feuersturms auf die Freiburger Innenstadt vervollständigte Fünfgelds Bericht durch die Welt der Glocken. Ich bin bis heute fasziniert von der der Stimme Gottes so Fünfgeld zum Abschluss:

„Glocken sind ein Symbol für die Stimme Gottes in der Welt und daraus erwächst Hochachtung, ein Gefühl des Dankes und der Freude, die ich hiermit weitergeben möchte. Mögen die Glocken auch den kommenden Generationen eine Mahnung sein, den Frieden zu bewahren. “ Mit einem besonderen Schmankerl zum guten Gelingen des Abends trug Anton Franz mit seiner Geschichte vom „Glocke lidde“ bei und so konnte ein zufriedener Vorsitzender mit einem herzlichen Dank an Alle den Abend beschließen.
 

40. Internationaler Museumstag im Mai 2017 „Spurensuche - Mut zur Verantwortung!“

Das Motto „Spurensuche - Mut zur Verantwortung!“ zum 40. Internationalen Museumstag 2017 bietet eine breite Palette an Anknüpfungsmöglichkeiten,

der Geschichte auf den Grund zu gehen und für viele Besucher zugänglich zu machen.

Mit gleich drei gelungenen Veranstaltungen hat sich der Historische Verein im Monat Mai mit dem Thema beschäftigt. 

 

 

Vortrag von Dr. Karl Hansert zu Thema:

„Unter Kreuz und Hakenkreuz: ein Dorfpfarrer widersteht den Nazis“.

In hervorragender Weise ist es Karl Hansert gelungen, scheinbar Vergessenes an den Tag zu bringen und dabei auch Schattenseiten unserer Zeitgeschichte nicht auszusparen. Unrecht, Gewalt, Verfolgung und Flucht sind schwierige Bestandteile sowohl unserer Vergangenheit wie auch unserer Gegenwart.

So berichtete Hansert, wie die Nazis im Dorf und auf der „Gestapo-Leitstelle“ in Offenburg den jungen Dorfpfarrer schikanierten.

Als Soldat im 1. Weltkrieg verwundet und ausgezeichnet, leistete er schon früh und ganz besonders nach Stalingrad gegen die „Machtergreifung“ und „Gleichschaltung“ Widerstand. Er benannte in der Kirche die „unsinnig vielen Gefallenen“, was ihm Hausdurchsuchung, Verhöre, Haft in Offenburg und Androhung von KZ einbrachte. Dabei war die Schließung der Dorfkirche über fast drei Monate nur ein Höhepunkt der Gestapo-Rachemaßnahmen.

Tag der offenen Tür im und um das Hohberger Heimatmuseum herum

Beim Tag der offenen Tür konnte das Hohberger Heimatmuseum erneut Zeugnis geben und unter Beweis stellen, dass es voller Spuren unserer Vergangenheit ist. Die Sammlung, Erforschung und Bewahrung von Objekten und Daten aus unserer bäuerlichen Vergangenheit und unseres geschichtlichen und kulturellen Erbes hat auch in diesem Jahr wieder viele alte und junge Besucher angezogen.

Die Präsentation und Auseinandersetzung mit den gesammelten Objekten macht das Museum so zu einem Ort, in dem Geschichte und Geschichten und Hintergründe hautnah und zum Anfassen vermittelt werden können und somit immer wieder zur Auseinandersetzung ermutigen.

Dabei bleibt noch besonders zu erwähnen, dass neben den Objekten der Freunde alter Landtechnik auch Hubert Bühler im Keller unter der Resch seine geheimnisvolle und interessante Ritterausstellung zeigte. Das eröffnet gute Chancen für das Museumspublikum von morgen eine eigene Spurensuche in die Geschichte zu organisieren.

Exkursion nach Straßburg

Anlässlich des 500. Jahrestags der Reformation führt der Rundgang durch die Altstadt Straßburg an wichtige Orte des Geschehens und auf Spuren berühmter deutscher und französischer Protestanten.

Dazu gehörten das protestantische Gymnasium und das protestantische Stift, die einstigen Wohnungen der Theologen Herder, Reuss und Schweitzer sowie die protestantische Kirchen: St-Nicolas, St-Thomas, die Bouclier-Kirche, der Temple Neuf und natürlich die Kirche St-Pierre-le-Jeune. Auch einige Vertreter jener Zeit wurden vorgestellt: die Humanisten Erasmus und Thomas Murner, die Schriftsteller Sebastian Brant und Johann Fischart, die Reformatoren Martin Bucer und Wolfgang Capito, die "Abweichler" Jean Calvin und Michael Sattler, sowie jener Handwerker, dem sie die Überlieferung ihrer Schriften verdanken: Johannes Gutenberg.

Für das große Interesse und die aktive Beteiligung an der Spurensuche des Historischen Vereins bedanken wir uns sehr herzlich

Historischer Verein Hohberg